Was geht?

Was gilt?

Wer hilft?

Was geht?

Seit dem 20. August 2021 können wieder (fast) alle Angebote der Kinder- und Jugendarbeit stattfinden, natürlich immer noch mit ein paar Dingen, die es zu beachten gilt und unter Einhaltung der AHA Regeln.

  • Angebote der Kinder- und Jugendarbeit und auch Ferienmaßnahmen können stattfinden, wenn alle Teilnehmenden geimpft – genesen – getestet sind.
  • Schülerinnen und Schüler gelten immer als gestestet, aufgrund der regelmäßigen Schultestungen. Schülerinnen und Schüler über 16 Jahre müssen dies mit ihren Schülerausweis oder einer Bescheinigung der Schule nachweisen. (§2 Abs. 8 CoronaSchVO). Alle weiteren (älteren) Teilnehmenden können bei Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit einen beaufsichtigten Selbsttest in der Einrichtung machen (§4 Abs.6 CoronaSchVO).
  • auf das Tragen einer Maske kann ausnahmsweise verzichtet werden bei Gruppenangeboten in geschlossenen Räumen für bis zu 20 Teilnehmende in der Kinder- und Jugendarbeit (Abs. 2 Nr. 15)
  • Bitte beachtet auch weiterhin die allgemeinen Schutzmaßnahmen wie Abstand halten und Händewaschen, Maske tragen und Lüften, damit alle gesund und möglichst sicher sich wieder treffen können und die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit besuchen können.
  • Einrichtungen benötigen ein Hygienekonzept.

Übrigens gilt das auch für's Singen in der Jugendarbeit! Schülerinnen und Schüler benötigen keinen PCR - Test bei solchen Angeboten. Die PCR – Testpflicht gilt also nur noch für ältere Jugendliche, die nicht mehr die Schule besuchen.

Das alles gilt voraussichtlich bis zum 08. Oktober 2021. Eine Aussage über die Herbstferien und die dann stattfindenden Ferienangebote ist also noch nicht getroffen. 

Kommunen können strengere Regelungen als die der Corona Schutzverordnung erlassen. Also auch immer mal nachschauen, ob es bei euch vor Ort noch weitere Regelungen gelten.

Bei Reisen außerhalb von Deutschland muss geklärt werden, ob das Auswärtige Amt Reisebeschränkungen oder Reisewarnungen ausgesprochen hat und was zu beachten ist, wenn man von der Reise zurückkommt; letzteres regelt die Einreiseverordnung. Möglicherweise gibt es von deutscher Seite keine Reisebeschränkung, aber vor Ort im Ausland sind Einschränkungen oder sogar Quarantänebestimmungen für deutsche Reisende gültig; diese sind auch auf der Homepage des Auswärtigen Amtes nachzulesen.

Wir empfehlen diese Quellen immer wieder aktuell zu prüfen:

Was gilt?

Die aktuelle Schutzverordnung regelt nur noch die Maskenpflicht (§ 3) sowie Zugangsbeschränkungen und die Testpflicht (§ 4). In den Allgemeinen Grundregeln und Begriffbestimmungen (§ 2) spricht die Verordnung von "immunisierten Personen" (vollständig geimpft und genesen) und "getesteten Personen" (mit negativem Ergebnis einer höchstens 48 Stunden zurückliegenden Schnelltests oder PCR-Test).

Schulpflichtige Kinder und Jugendliche mit Schülerausweis gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt. (§ 2 Abs 8).

Hinsichtlich der Maskenpflicht regelt die aktuelle Schutzverordnung, dass "mindestens eine medizinische Maske (sogenannte OP-Maske) zu tragen ist ... in Innenräumen, in denen mehrere Personen zusammentreffen, soweit diese Innenräume - mit oder ohne Einlassungskontrolle - ... Besucherinnen und Besuchern zugänglich sind." (§ 3 Abs. 1). Abweichend davon "kann auf das Tragen einer Maske ausnahmsweise verzichtet werden ... bei Gruppenangeboten in geschlossenen Räumen für bis zu 20 Teilnehmende in der Kinder- und Jugendarbeit (Abs. 2 Nr. 15)"

Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen

Für den Zeitabschnitt ab dem 02. November 2020 ergibt sich aufgrund des Bund-Länder-Beschlusses zur Corona-Pandemie vom 28. Oktober 2020 kein grundsätzliches Verbot einer physischen Anwesenheit in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Es kann jedoch (durch landesrechtliche Verordnungen oder Quarantänemaßnahmen) erneut zu Betretungsverboten von Bildungseinrichtungen kommen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit einer Maßnahmedurchführung in alternativer Form. Generell gelten die Maßnahmen gegebenenfalls nur als unterbrochen und nicht als abgebrochen.

Über den bisherigen und den aktuellen Prozess sowie die Voraussetzungen informiert die Bundesagentur für Arbeit in diesem Frage-Antwort-Katalog:

Zugangsbeschränkungen für stationäre Einrichtungen

Der Zugang als Besucher zu Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe und ähnlichen Einrichtungen, stationären Einrichtungen der Sozialhilfe sowie Sammelunterkünften für Flüchtlinge ist nur immunisierten oder getesteten Personen gestattet. (§ 4 Abs. 1 CoronaSchVO)

Öffnungen von Einrichtungen oder die Durchführung von Veranstaltungen sind aktuell an Hygiene-Konzepte gekoppelt. Ein Konzept muss unter anderem Regelungen zum Hygieneschutz und zur Reinigung abbilden.

Was zu beachten ist, steht in der aktuellen Anlage "Hygiene- und Infektionsschutzregeln" zur Coronaschutzverordnung.

Zuständig für Hygienekonzepte sind die örtlichen Ordnungs- und Gesundheitsämter. Auch spezielle (schärfere) Vorschriften der Kommune sind möglicherweise zu beachten.

Wer hilft?

Barbara Pabst

Barbara Pabst

Referentin für Offene Kinder- und Jugendarbeit

Meldet euch gerne bei Barbara Pabst, wenn es Fragen rund um die Corona-Schutzverordnung und ihre Umsetzung für die Felder der Kinder- und Jugendarbeit & Jugendpastoral gibt. 

Wir möchten die vorausschauende Planung zur Wiederaufnahme von Veranstaltungen im pfarrlichen Bereich unterstützen und stellen auch in diesem Jahr eine Sonderförderung über den Kirchlichen Jugendplan zur Verfügung. Die Sonderförderung zielt ab auf kurzfristig anfallende Stornokosten in Höhe von 4,50€ pro Tag und Teilnehmer, falls Veranstaltungen dann aufgrund des Infektionsgeschehens doch nicht stattfinden können. Dies gilt, sofern keine anderen Möglichkeiten bestehen, die Kosten aufzufangen. Daher ist es immer wichtig, zuerst mit dem Reiseveranstalter in Kontakt zu treten.

Vor Ort entstehen oft detaillierte Fragen, die eine individuelle Beratung benötigen. Eure Ansprechpartner/innen dazu sind immer die Katholische Jugendagenturen in den Regionen des Erzbistums Köln. Hier findet ihr auch weitere Veranstaltungen zu pädagogischen, organisatorischen und sonstigen aktuellen Fragen in dieser Corona-Zeit. Nehmt hier gerne Kontakt auf!

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Katholische Jugendagentur Düsseldorf gGmbH

Fachbereichsleitung Territoriale & Verbandliche Jugendarbeit

Stephan Schneider
Kirsten Schmitz

Katholische Jugendagentur Köln gGmbH

Fachbereichsleitung Territoriale & Verbandliche Jugendarbeit

Kirsten Schmitz
Lisa Mattern

Katholische Jugendagentur Leverkusen, Rheinberg, Oberberg gGmbH

Fachbereichsleitung Territoriale & Verbandliche Jugendarbeit

Lisa Mattern
Rüdiger Sweere

Katholische Jugendagentur Bonn gGmbH

Fachbereichsleitung Territoriale & verbandliche Jugendarbeit

Rüdiger Sweere
Nicole Kaluza

Katholische Jugendagentur Wuppertal gGmbH

Referentin Territoriale und verbandliche Jugendarbeit

Nicole Kaluza