Was gilt?

Was geht?

Wer hilft?

Was gilt?

Die Corona – Schutzverordnung NRW regelt all das, was aktuell an Kontakten und Aktionen möglich ist. Ein eigener Blick in die Verordnung lohnt sich, da die Medien nicht unbedingt die Regelungen für die Jugendarbeit abbilden. Entscheidend ist was in § 7 Weitere außerschulische Bildungsangebote steht. Mögliche Fragen, die sich daraus für die Kinder- und Jugendarbeit ergeben, werden in den FAQ (Frequently Asked Questions) geklärt.

Öffnungen von Einrichtungen oder die Durchführung von Veranstaltungen sind aktuell an Hygiene-Konzepte gekoppelt. Ein Konzept muss unter anderem die Kontaktbeschränkungen (Anzahl der Menschen), Abstandsregelungen, die Nachverfolgung von Kontakten und Regelungen zum Hygieneschutz und zur Reinigung abbilden.

Was zu beachten ist, steht in der aktuellen Coronaschutzverordnung (§§ 2-4) und zusätzlich in den Hygiene- und Infektionsschutzstandards. In den Standards sind zum Beispiel Regeln zur Verkostung oder zu Busreisen detailliert enthalten.

Zuständig für Hygienekonzepte sind die örtlichen Ordnungs- und Gesundheitsämter. Auch spezielle (schärfere) Vorschriften der Kommune sind möglicherweise zu beachten.

Die „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung)“ regelt, wer wann einen Anspruch hat, geimpft zu werden. Personen, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind, sind in die 3. Gruppe eingeteilt: „Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität“.

Grundsätzlich sind auch Ehrenamtliche hier mitberücksichtigt, die impffähig sind (für Kinder und Jugendliche gibt es ja noch keinen ausreichend „erprobten“ Impfstoff). Die Impfverordnung spricht hier insgesamt von „Personen“ die in eine der priorisierten Kategorie eingeordnet sein muss und nicht von Mitarbeiter/innen.

Wie das alles in NRW funktioniert, welche Dokumente man benötigt und wo sich die Impfzentren befinden, ist auf der Homepage der Landesregierung zur Corona Schutzimpfung erläutert.

Was geht?

Entscheidende Hinweise dazu, was gerade geht an Jugendarbeit, liefert § 7 der Coronaschutzverordnung mit seinen Bestimmungen zu den Weiteren außerschulischen Bildungsangeboten. Laut Absatz 1a sind aktuell zulässig Angebote:

  1. für Gruppen von höchstens fünf jungen Menschen bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren sowie
  2. im Freien für Gruppen von höchstens zwanzig Kindern bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren.

Können wir jetzt ins Sommerlager fahren oder nicht?

Damit ihr diese Frage gut entscheidet könnt, hier ein paar Hinweise: Zu allererst gilt die Corona Schutzverordnung NRW, sie regelt mit wie viel Personen man in Gruppen sich treffen darf und was dabei zu beachten ist (Hygiene – Konzept). Grundsätzlich sind Reisen aktuell nicht untersagt, am Reise-Ort ist die entsprechende Schutzverordnung des Landes zu beachten. Stand März sind in NRW beispielsweise Übernachtungsangebote zu privaten Zwecken noch untersagt (§15 Corona – Schutzverordnung)

Bei Reisen außerhalb von Deutschland muss geklärt werden, ob das Auswärtige Amt Reisebeschränkungen oder Reisewarnungen ausgesprochen hat und was zu beachten ist, wenn man von der Reise zurückkommt; letzteres regelt die Einreiseverordnung NRW. Möglicherweise gibt es von deutscher Seite keine Reisebeschränkung, aber vor Ort im Ausland sind Einschränkungen oder möglicherweise sogar Quarantänebestimmungen für deutsche Reisende gültig; diese sind auch auf der Homepage des Auswärtigen Amtes nachzulesen.

Leider müssen diese Quellen tatsächlich tagesaktuell geprüft werden.

Wer hilft?

Wir möchten die vorausschauende Planung zur Wiederaufnahme von Veranstaltungen im pfarrlichen Bereich unterstützen und stellen auch in diesem Jahr eine Sonderförderung über den Kirchlichen Jugendplan zur Verfügung. Die Sonderförderung zielt ab auf kurzfristig anfallende Stornokosten in Höhe von 4,50€ pro Tag und Teilnehmer, falls Veranstaltungen dann aufgrund des Infektionsgeschehens doch nicht stattfinden können. Dies gilt, sofern keine anderen Möglichkeiten bestehen, die Kosten aufzufangen. Daher ist es immer wichtig, zuerst mit dem Reiseveranstalter in Kontakt zu treten.

Vor Ort entstehen oft detaillierte Fragen, die eine individuelle Beratung benötigen. Eure Ansprechpartner/innen dazu sind immer die Katholische Jugendagenturen in den Regionen des Erzbistums Köln. Hier findet ihr auch weitere Veranstaltungen zu pädagogischen, organisatorischen und sonstigen aktuellen Fragen in dieser Corona-Zeit. Nehmt hier gerne Kontakt auf!

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Katholische Jugendagentur Düsseldorf gGmbH

Fachbereichtsleitung Territoriale & Verbandliche Jugendarbeit

Stephan Schneider
Kirsten Schmitz

Katholische Jugendagentur Köln gGmbH

Fachbereichtsleitung Territoriale & Verbandliche Jugendarbeit

Kirsten Schmitz
Lisa Mattern

Katholische Jugendagentur LRO gGmbH

Fachbereichtsleitung Territoriale & Verbandliche Jugendarbeit

Lisa Mattern
Rüdiger Sweere

Katholische Jugendagentur Bonn gGmbH

Fachbereichsleitung Territoriale & verbandliche Jugendarbeit

Rüdiger Sweere
Nicole Kaluza

Katholische Jugendagentur Wuppertal gGmbH

Referentin Territoriale und verbandliche Jugendarbeit

Nicole Kaluza