Was gilt?

Was geht?

Wer hilft?

Was gilt?

Die Corona-Schutzverordnung gibt eine wichtige Planungssicherheit für Angebote der Kinder- und Jugendarbeit und die Ferienzeiten. Sie wurde zuletzt zum 14.7.2021 aktualisiert. Leider liegt uns keine Fassung mit den gelben Änderungsmarkierungen vor - Veränderungen im § 12 'Angebote in der Kinder- und Jugendarbeit' hat es aber nicht gegeben.

Grundsätzlich gilt: 

  • Maßgeblich sind die Inzidenzwerte des Kreises / der kreisfreien Stadt, die das Gesundheitsministerium NRW auf seiner Webseite veröffentlicht. Bitte öffnet auf der Seite den Link "Corona-Schutzregeln vor Ort".
  • Es gelten drei verschiedene Inzidenz-Stufen, die im Blick behalten werden müssen: unter 35, 35 bis 50, über 50. Weiter unten bei Gruppen- und Ferienangeboten haben wir eine Übersicht mit den Änderungen ab 10.7.2021 eingestellt.
  • Bei Inzidenzwerten über 100 bleiben die Regelungen der sogenannten Bundesnotbremse in Kraft. Dann gilt wie bisher die Regelung: Angebote für Einzelpersonen oder Gruppen von höchstens fünf jungen Menschen bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren oder – dies aber nur im Freien – für Gruppen von höchstens zwanzig Kindern bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren.
  • Wenn eine Höchstzahl zulässiger Personen festgesetzt ist, werden immunisierte Personen nicht eingerechnet. Dies gilt nicht für in dieser Verordnung festgesetzte einrichtungsbezogene Personengrenzen pro Quadratmeter oder Kapazitätsbegrenzungen. Wir erhoffen uns Konkretisierungen dazu aus dem neuen Erlass und/oder FAQ. 

Beachtet bitte auch die §4 (Kontaktbeschränkungen / Mindestabstand), §5 (Maskenpflicht), §6 (Hygieneanforderungen), §7 (Tests) und §8 (Rückverfolgbarkeit). 

Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen

Für den Zeitabschnitt ab dem 02. November 2020 ergibt sich aufgrund des Bund-Länder-Beschlusses zur Corona-Pandemie vom 28. Oktober 2020 kein grundsätzliches Verbot einer physischen Anwesenheit in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Es kann jedoch (durch landesrechtliche Verordnungen oder Quarantänemaßnahmen) erneut zu Betretungsverboten von Bildungseinrichtungen kommen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit einer Maßnahmedurchführung in alternativer Form. Generell gelten die Maßnahmen gegebenenfalls nur als unterbrochen und nicht als abgebrochen.

Über den bisherigen und den aktuellen Prozess sowie die Voraussetzungen informiert die Bundesagentur für Arbeit in diesem Frage-Antwort-Katalog:

Öffnungen von Einrichtungen oder die Durchführung von Veranstaltungen sind aktuell an Hygiene-Konzepte gekoppelt. Ein Konzept muss unter anderem die Kontaktbeschränkungen (Anzahl der Menschen), Abstandsregelungen, die Nachverfolgung von Kontakten und Regelungen zum Hygieneschutz und zur Reinigung abbilden.

Was zu beachten ist, steht in der aktuellen Coronaschutzverordnung (§§ 2-4) und zusätzlich in den Hygiene- und Infektionsschutzstandards. In den Standards sind zum Beispiel Regeln zur Verkostung oder zu Busreisen detailliert enthalten.

Zuständig für Hygienekonzepte sind die örtlichen Ordnungs- und Gesundheitsämter. Auch spezielle (schärfere) Vorschriften der Kommune sind möglicherweise zu beachten.

Ab dem 07.06.2021 können sich alle Menschen ab 12 Jahre impfen lassen. Faktisch werden in NRW aktuell noch keine Termine über die Impfzentren für diese Altersgruppe vergeben. Grundsätzlich ist auch die Priorisierung aufgehoben. Auch dies führt noch nicht flächendeckend dazu, dass Impftermine in entsprechender Anzahl vorhanden sind. 

Daher hier noch einmal die Regelungen, die für unser Arbeitsfeld wichtig sind: 

Die „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung - CoronaImpfV)“ regelt, wer wann einen Anspruch hat, geimpft zu werden. Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind, sind in die 3. Priorisierungsgruppe eingeteilt: „Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität“ (§ 4 Abs. 1 Nr. 8 CoronaImpfV).

Grundsätzlich sind auch Ehrenamtliche hier mitberücksichtigt, die impffähig sind (für Kinder und Jugendliche gibt es ja noch keinen ausreichend „erprobten“ Impfstoff). Die Impfverordnung spricht hier insgesamt von „Personen“, die in einer der priorisierten Kategorie eingeordnet sein müssen, und nicht von Mitarbeiter/innen (s. FAQ zur Eindämmung der Corona-Pandemie in der Jugendförderung vom 20.4.2021 Nr. 6.5).

Um gegenüber der kommunalen Gesundheitsbehörde nachzuweisen, dass man zu dieser Personengruppe gehört, benötigt man eine Bescheinigung seines Trägers, die wir hier in zwei Versionen zum Download anbieten. Es gibt eine offizielle Arbeitgeberbescheinigung auf der Seite des MAGS NRW, die neben sechs weiteren Personengruppen auch "Tätige in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe" benennt. Wir stellen zusätzlich eine Bescheinigung bereit, die ausschließlich die Tätigkeit in der Kinder- und Jugendhilfe bestätigt.

Übrigens wird beim Begriff "Tätige" nicht zwischen ehrenamtlich und hauptberuflich unterschieden, es geht wirklich um ALLE in der Kinder- und Jugendhilfe Tätigen!!!

Außerdem findet ihr hier den Wortlaut der aktuell gültigen Impfverordnung sowie einen Link zum Landesportal NRW:

Was geht?

Ab dem 28.05.2021 können nach der Corona-Schutzverordnung NRW Ferienangebote vor Ort und Ferienfreizeiten stattfinden. Diese sind je nach Inzidenzwert des Kreises mit unterschiedlicher Personenanzahl möglich. Hier findet ihr die Regelungen in der Übersicht mit Gültigkeit ab dem 9.7.2021: 

Inzidenzwerttabelle 8.7.2021

Eine einfache Rückverfolgbarkeit ist immer zu gewährleisten. Darüber hinaus muss regelmäßig getestet werden. Dazu gibt es drei verschiedene Optionen, die sich in der Testhäufigkeit unterscheiden – je nachdem, ob es sich um ein ein- oder mehrtägiges Angebot vor Ort handelt oder ob man auf Reisen ist: 

  • Beaufsichtigter Corona-Selbsttest
  • Schnelltest, der von einer anderen Person vorgenommen wird
  • Negativer Testnachweis (Bürgertest in Testzentrum) 

Darüber hinaus können Schülerinnen und Schüler sich die Ergebnisse der schulischen Tests bescheinigen lassen!

Alle Details hierzu findet ihr im §12 Corona-Schutzverordnung NRW. Fragen zur Umsetzung beantwortet die Corona Test- und Quarantäneverordnung inklusive Anlagen:

bdkj logo

Der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ Diözesanverband Köln) hat für Ferienfreizeiten alle relevanten Informationen in Absprache mit dem Jugendministerium NRW zusammengestellt.  

Bei Reisen außerhalb von Deutschland muss geklärt werden, ob das Auswärtige Amt Reisebeschränkungen oder Reisewarnungen ausgesprochen hat und was zu beachten ist, wenn man von der Reise zurückkommt; letzteres regelt die Einreiseverordnung. Möglicherweise gibt es von deutscher Seite keine Reisebeschränkung, aber vor Ort im Ausland sind Einschränkungen oder sogar Quarantänebestimmungen für deutsche Reisende gültig; diese sind auch auf der Homepage des Auswärtigen Amtes nachzulesen.

Wir empfehlen diese Quellen immer wieder aktuell zu prüfen:

Wer hilft?

Barbara Pabst

Barbara Pabst

Referentin für Offene Kinder- und Jugendarbeit

Meldet euch gerne bei Barbara Pabst, wenn es Fragen rund um die Corona-Schutzverordnung und ihre Umsetzung für die Felder der Kinder- und Jugendarbeit & Jugendpastoral gibt. 

Wir möchten die vorausschauende Planung zur Wiederaufnahme von Veranstaltungen im pfarrlichen Bereich unterstützen und stellen auch in diesem Jahr eine Sonderförderung über den Kirchlichen Jugendplan zur Verfügung. Die Sonderförderung zielt ab auf kurzfristig anfallende Stornokosten in Höhe von 4,50€ pro Tag und Teilnehmer, falls Veranstaltungen dann aufgrund des Infektionsgeschehens doch nicht stattfinden können. Dies gilt, sofern keine anderen Möglichkeiten bestehen, die Kosten aufzufangen. Daher ist es immer wichtig, zuerst mit dem Reiseveranstalter in Kontakt zu treten.

Vor Ort entstehen oft detaillierte Fragen, die eine individuelle Beratung benötigen. Eure Ansprechpartner/innen dazu sind immer die Katholische Jugendagenturen in den Regionen des Erzbistums Köln. Hier findet ihr auch weitere Veranstaltungen zu pädagogischen, organisatorischen und sonstigen aktuellen Fragen in dieser Corona-Zeit. Nehmt hier gerne Kontakt auf!

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Katholische Jugendagentur Düsseldorf gGmbH

Fachbereichsleitung Territoriale & Verbandliche Jugendarbeit

Stephan Schneider
Kirsten Schmitz

Katholische Jugendagentur Köln gGmbH

Fachbereichsleitung Territoriale & Verbandliche Jugendarbeit

Kirsten Schmitz
Lisa Mattern

Katholische Jugendagentur Leverkusen, Rheinberg, Oberberg gGmbH

Fachbereichsleitung Territoriale & Verbandliche Jugendarbeit

Lisa Mattern
Rüdiger Sweere

Katholische Jugendagentur Bonn gGmbH

Fachbereichsleitung Territoriale & verbandliche Jugendarbeit

Rüdiger Sweere
Nicole Kaluza

Katholische Jugendagentur Wuppertal gGmbH

Referentin Territoriale und verbandliche Jugendarbeit

Nicole Kaluza