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Fachtag:#christfluencing - zwischen Sehnsucht und Extremen

Glaubensverkündigung findet längst auch auf Instagram, TikTok und YouTube statt. Sogenannte „Christfluencer“ sprechen über Glauben, Spiritualität und Lebensführung. Sie greifen Fragen und Sehnsüchte junger Menschen nach Orientierung, Gemeinschaft, Identität und Sinn auf und vermitteln religiöse Inhalte persönlich, niedrigschwellig und mit zum Teil großer Reichweite.
Instagram Beitrag ohne Logos
Datum:
18. Januar 2027

Doch wo Sehnsüchte auf einfache Antworten treffen, entstehen auch Spannungsfelder. Christfluencing bewegt sich zwischen Glaubensverkündigung und Selbstinszenierung, Orientierung und Beeinflussung, theologischer Tiefe und vereinfachenden Botschaften. Traditionelle Rollenbilder, starke persönliche Autoritäten sowie die Verknüpfung religiöser Überzeugungen mit politischen und zum Teil extremen Positionen können besondere Herausforderungen darstellen. Zugleich prägen Algorithmen, Emotionalisierung und die Dynamiken sozialer Medien, welche Inhalte junge Menschen erreichen und wie sie wahrgenommen werden.

Der Fachtag lädt dazu ein, diese Spannungsfelder genauer in den Blick zu nehmen, Christfluencing aus unterschiedlichen Perspektiven einzuordnen und daraus Konsequenzen für die eigene Arbeit mit jungen Menschen zu entwickeln.

-         Wie funktioniert Christfluencing und wieso sind bestimmte Inhalte erfolgreich? 

-         Welche Sehnsüchte und Bedürfnisse junger Menschen werden angesprochen?

-         Wie prägen Algorithmen und Social Media unsere Wahrnehmung?

-         Woran lassen sich problematische Inhalte und Accounts erkennen?

-         Welche Chancen bietet Social Media für Glaubenskommunikation und Evangelisierung?

-         Und was bedeutet all das für die Arbeit mit und für junge Menschen?