Mit der Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention vor 75 Jahren wurde dieser Anspruch völkerrechtlich verankert: Verfolgte Menschen finden Schutz.
Staatliche Grenzen stehen dem Recht des Einzelnen auf ein Leben in Sicherheit und Würde nicht entgegen. "Gerade in Zeiten wie heute ist die Einlösung dieses Versprechens eine große Herausforderung, der wir uns als unterzeichnende Organisationen täglich stellen", heißt es aktuell in einem Memorandum von Amnesty International Deutschland e.V., dem AWO Bundesverband e.V., dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V., der Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V., Handicap International Deutschland e.V. und PRO ASYL Bundesweite Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge e.V.. Die Unterzeichner*innen dieses Memorandums sind überzeugt: "Ein Flüchtlingsschutz, der diesem Anspruch gerecht wird, ist möglich."