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Fußball gucken?

Worauf ihr achten müsst beim Public Viewing in Pfarreien und katholischen Einrichtungen

Vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 wird die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Kanada, Mexiko und den USA ausgetragen. Wer als Pfarrei oder katholische Einrichtung plant, die Spiele öffentlich zu zeigen, d.h. ein Public Viewing zu veranstalten, sollte einige Regelungen beachten. Auf der Website der Deutschen Bischofskonferenz (dbk.de) sind die notwendigen Schritte für die öffentliche Aufführung der WM-Spiele (Public Viewing) aufgezeigt.

Die Übertragungsrechte der WM-Spiele 2026 (über MagentaTV, ARD, ZDF und RTL) liegen bei der Fédération Internationale de Football Association (FIFA). Für die Frage, ob bei der FIFA eine separate Lizenz für die Übertragung der Spiele in einem Public Viewing Format einzuholen ist, ist grundsätzlich zwischen kommerziellen, speziellen nicht-kommerziellen und nicht-kommerziellen Public Viewing Events zu unterscheiden. Am besten kommen die Veranstalter weg, die zum nicht-kommerziellen Public Viewing mit unter 5.000 Zuschauer*innen einladen. Dafür ist keine FIFA-Lizenz einzuholen.

Was aber auf jeden Fall zu beachten ist, sind die GEMA Gebühren, die fallen auf jeden Fall an. Dabei geht es vor allem um die Musikwerke und Reporterkommentare. Die GEMA bietet für den WM-Zeitraum einen Sondertarif an. Zwischen der GEMA und dem Verband der Deutschen Diözesen (VDD) existiert zudem ein Gesamtvertrag, weshalb regelmäßig ein Nachlass von 20 Prozent auf die GEMA-Vergütung in Anspruch genommen werden kann. 

Link zur FIFA:  https://publicviewing.fifa.org/public_viewing 

Link zur GEMA: https://www.gema.de/de/musiknutzer/kampagnen/wm2026