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Digitale Teilhabe statt Verbot

Der Landesjugendring NRW lehnt pauschale Social Media-Verbote für Kinder und Jugendliche ab. Statt junge Menschen aus digitalen Räumen auszuschließen, müssten Plattformen wirksam reguliert und Medienkompetenz nachhaltig gestärkt werden.

Der Landesjugendring NRW fordert eine jugendgerechte Gestaltung digitaler Räume. Statt junge Menschen aus digitalen Räumen
auszuschließen, müssten Plattformen wirksam reguliert und Medienkompetenz nachhaltig gestärkt werden. Auszüge aus der Argumentation des Landesjugendrings:

  1. Pauschale Verbote sind keine Lösung: Ein generelles Social Media-Verbot für unter 16-Jährige adressiert nicht die strukturellen
    Probleme digitaler Plattformen.
  2. Digitale Teilhabe ist Grundrealität junger Menschen: Social Media ist Kommunikationsraum, Informationsquelle, politischer Diskursraum und sozialer Treffpunkt. Medienkompetenz entsteht durch begleitete Nutzung – nicht durch Abschottung.
  3. Plattformregulierung statt Jugendregulierung: es braucht ausdrücklich differenzierte, verhältnismäßige Lösungen und eine
    stärkere Regulierung von Plattformen – keine pauschalen Ausschlüsse.